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Am
9.November 1909 wurde die Freiwillige Feuerwehr Lübeck-Vorwerk
gegründet. Aus dem einst ländlichen Ortsteil am Rande
Lübecks, hat sich Vorwerk zu einem modernen Stadtteil
entwickelt. Heute bildet die Wehr als eine von 23 freiwilligen
Feuerwehren gemeinsam
mit der Berufsfeuerwehr den Brandschutz für
die Hansestadt Lübeck.
Der Wachbezirk 24, Wachbezirk ist die Bezeichnung des Ausrückebereiches in Lübeck, mit den Siedlungen Falkenfeld, Vorwerk und Teilen des Lübecker Hafens liegt im Ortsteil St. Lorenz Nord. Die Stadt Bad Schwartau und Gemeinde Stockelsdorf des Kreises Ostholstein grenzen an den Wachbezirk. In ihm liegen neben der typischen städtischen Wohnbebauung zahlreiche Einrichtungen, welche aus Sicht der Feuerwehr einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Hierzu zählen ua.: Der Vorwerker Hafen mit seinen riesigen Papierlagern, Getreidesilos und Gefahrguttransporten, Gewerbe-ansiedlungen mit diversen Lagerhallen von Speditionen, einem Tanklager für Mineralöle und Flüssiggas und einer große Holzhandlung. Mehrere große Bau-/ und Verbrauchermärkte, die zentralen Busdepots von Stadtwerke Lübeck und Autokraft, das zentrale Klärwerk der Stadt Lübeck, ein zentrales Aufnahmelager für Ausländer des Landes Schleswig-Holstein und die Vorwerker Heime mit mehr als 1000 Bewohnern reihen sich in die nicht unproblematischen Objekte ein, wie auch ein Teilstück der BAB 1. Seit Herbst 2000 werden in Lübeck tagsüber von 6:00 bis 18:00 zwei freiwillige Wehren gemeinsam mit der zuständigen Wache der Berufsfeuerwehr alarmiert, um so den Qualitätskriterien nach AGBF zu entsprechen. Die Feuerwehr Vorwerk wird deshalb in der genannten Zeit mit der Wehr Dänischburg bei Einsätzen in Vorwerk gleichzeitig alarmiert. Neben den "normalen" Aufgaben einer Ortsfeuerwehr wie Brandschutz, technischer Hilfeleistung und Brandschutzaufklärung in ihrem Wachbezirk ist der Wehr eine besondere Aufgabe innerhalb der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Lübeck übertragen worden. Ist die Wache 1 der Berufsfeuerwehr Lübeck über längere Zeit an einen Einsatz gebunden, wird die Vorwerker Wehr alarmiert und "besetzt" mit ihren Fahrzeugen die Wache 1. Diese liegt in ihrem Wachbezirk, nur wenige Minuten vom Gerätehaus entfernt. Je nach Schadenlage bildet sie dann mit der oder den noch besetzten Wache(n), oftmals auch alleine, die Redundanz für die im Einsatz gebundenen Kräfte der Berufsfeuerwehr. Läuft jetzt ein weiterer Notruf auf, rückt die Feuerwehr Vorwerk in das gesamte Stadtgebiet aus.
Auch
bei vorübergehenden Personalengpässen der Wache 1, bedingt
durch Übungen oder Abstellen von Sicherheitswachen, wird
Personal, in der Regel eine Gruppe, der Wehr herangezogen. Je nach
Situation, besetzen einige Atemschutzgeräteträger mit den
Kameraden der BF dann zwischenzeitlich gemeinsam deren
Fahrzeuge. Im Jahre 2003 kam eine zusätzliche Aufgabe für die Wehr hinzu. Ein Kamerad wurde für die Pressebetreuung im Stadtfeuerwehrverband ausgebildet. Bei größeren Einsatzlagen, die besonders die Medien an die Einsatzstellen anlocken, stellt die FF Vorwerk den Kameraden an den Feuerwehrsprecher der BF ab, um ihn zu unterstützen. |
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